Hauptinhalt

Ergebnisse

Grenzüberschreitende Geologische Karte

Im Rahmen des Projektes wurde eine grenzüberschreitende geologische Karte im Maßstab 1:100.000 in Kooperation mit dem Tschechischen Geologischen Dienst erstellt. Bei dieser Karte wurde erstmals der innovative Versuch unternommen, die kreidezeitlichen Ablagerungen länderübergreifend darzustellen und eine gemeinsame stratigraphische Korrelation für die Kreide zu finden. Das Vorhaben wurde durch führende Kreideexperten aus Deutschland und Tschechien unterstützt. Weiterhin sollten die tieferliegenden Gesteine unterhalb der Kreide (in 500 bis 1.000 Metern Tiefe) berücksichtigt werden.
Als Ergebnis wurde eine schematisierte Übersichtskarte des metamorphen Untergrundes angefertigt. Die geologische Karte zeigt in ihrer trapez-ähnlichen Form das komplette Arbeitsgebiet des EU-Projektes ResiBil in einer überwiegend abgedeckten Darstellung (ohne tertiäre und quartäre Bedeckungen). Die post-kreidezeitlichen Ablagerungen wurden nur dargestellt, wenn sie eine signifikante Mächtigkeit im Arbeitsgebiet erreichten, wie zum Beispiel im Osten (Zittauer Becken, Becken von Hradek).
In dieser Darstellungsform treten im Arbeitsgebiet vor allem drei unterschiedliche Gesteinsarten auf, die unterschiedlichen Entstehungsarten und -zeitaltern zugeordnet werden können. Rote Farben entsprechen plutonisch entstandenen Gesteinen granitoider Zusammensetzung, grüne Farben stehen für unterschiedliche sedimentäre Gesteine und violette Farben repräsentieren vulkanisch entstandene Gesteine.

Die geologische Karte kann im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Grenzüberschreitende Gravimetrische Karte

Die Gravimetrie - auch Schweremessung genannt - untersucht die Verbreitung von unterschiedlich dichten Gesteinen im Untergrund. Damit können Aussagen zum strukturellen Bau und der stofflichen Verteilung in der Region abgeleitet werden.
Für das Projekt ResiBil wurden die gravimetrischen Daten aus dem Grenzraum Sachsen/Böhmen einheitlich bearbeitet, um genauere Hinweise über den geologischen Aufbau zu erhalten. Dabei vergleicht man den Vorort gemessenen (wahren) Wert des Schwerefeldes mit dem theoretischen Schwerefeld des Erdellipsoides, um somit abzuschätzen, welche geologischen Strukturen im Untergrund vorhanden sein können.
Die dargestellte Gravimetrische Karte besteht aus farbkodierten Werten, welche den Schwerewert der Gesteine am jeweiligen Ort anzeigt. Ein Reliefbild der gravimetrischen Anomalien unterstützt die Darstellung und Anschaulichkeit. Blaue und grüne Farben entsprechen dabei niedrigen Werten (z.B. Lockergesteine, wie Sandstein) und gelbe bis rote Farben hohen Werten (z.B. Festgesteine, wie Granit). Die Karte zeigt verschiedene Strukturen, welche auch auf der geologischen Karte wiederzufinden sind, jedoch spiegeln sie auch die geologischen Verhältnisse unter den weitverbreiteten Kreidesedimenten wieder, wie den NO-SW verlaufenden Egergraben (blau) oder das sich im Norden befindende Lausitzer Massiv (rot; Granite und Granodiorite).

Die gravimetrische Karte kann ebenfalls im Downloadbereich heruntergeladen werden.


Ergebnisse werden erst nach und nach im weiteren Verlauf der Projektbearbeitung freigeschaltet.


Ergebnisse werden erst nach und nach im weiteren Verlauf der Projektbearbeitung freigeschaltet.

zurück zum Seitenanfang